Empfehlungsvarianten festgelegt

31. Januar 2023 1 Kommentar

Mittlerweile konnten aus den Vorzugsvarianten, die für jeden der beiden Korridore entwickelt wurden, eine Empfehlungsvariante pro Korridor festgelegt werden. Die Grundlage dafür bildete ein Abstimmungsprozess mit den betroffenen Kommunen, dem Land Baden-Württemberg und den zuständigen Fachämtern (wie bspw. Naturschutz und Landwirtschaft). In einem länger andauernden Diskussionprozess, wurden die Vor- und Nachteile der verschiedenen Varianten diskutiert und abgewägt. Zuletzt fand die Auswahl einer Empfehlungsvariante statt, die soweit möglich den Standards einer Radschnellverbindung entspricht, aber auch realistisch umsetzbar sein soll.

So kann der Standard einer Radschnellverbindung zwar auf weiten Teilen der Empfehlungsvarianten erreicht werden, in Teilen musste jedoch eine Führung im Standard des RadNETZ BW empfohlen werden. Für jede Empfehlungsvariante wurden die Maßnahmen dargestellt, die für einen Ausbau notwendig sind und eine erste Kosteneinschätzung getroffen. Auf dieser Basis konnte dann eine Nutzen-Kosten-Analyse aufgestellt werden, die zeigt, ob der Nutzen einer Radschnellverbindung die möglichen Kosten überwiegt. Die Prüfung ist für beide Empfehlungsvarianten positiv ausgefallen.

Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie und der Erarbeitungsprozess werden nun in einem Abschlussbericht aufbereitet und im nächsten Schritt im Ausschuss für Technik und Umwelt des Kreistages am 09.03.2023 vorgestellt. Über eine Veröffentlichung der Ergebnisse werden wir Sie hier informieren.

1 Kommentar

  1. Thomas Rumpf / Antworten

    Wo kann ich die entsprechende Vorlage für die Ausschusssitzung am 9.3.2023 finden?
    Wann und wie wird die betroffene Öffentlichkeit über die vielfach unbekannten Führungsformen und Vorteile von Radschnellverbindungen informiert um unnötige Widerstände und Ängste zu vermeiden?
    Wie wird die Radschnellverbindungsplanung bei den lokalen Planungen und Bauprojekten berücksichtigt?

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